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 Betreff des Beitrags: Re: #889 J. Edgar
BeitragVerfasst: 2012-01-03 17:10 
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mySneak Apprentice

Registriert: 2010-04-19 22:59
BeitrÀge: 63
So wie das letzte Kinojahr zu Ende ging, so fing dieses an.

J. Edgar - da ich mich zuvor nicht ĂŒber diesen Film informiert hatte bin ich idiotischer Weise davon ausgegangen, dass es um den PrĂ€sidenten Hoover ging *dumdidum*

Ich muss auch zugeben, mit der Geschichte des FBI GrĂŒnders hatte ich mich bisher auch noch nicht befasst, von daher habe ich den Film als gute Unterhaltung empfunden. Vor allem die Geschichte mit Armie Hammer hat mich beeindruckt. Da haben die zwei sich ihr Leben lang geliebt, aber nie wirklich. Aber bei der Mutter ja auch kein Wunder, oder?

Von dem Lindberg Baby hatte ich schon mal gehört.... (ich sag nur My Girl ;-) )

Schöne Geschichte, schön erzÀhlt, aber nicht das was man sonst so von dem Clint erwartet.

Wie mir auch ein US-Amerikaner nach dem Film erzÀhlte war dieser J. Edgar ein ganz schlimmer und dieser Film hat es alles viiiel zu romantisch dargestellt. Glaube ich gerne, aber ohne dieses Wissen ist eben doch ein ganz schöner Film.

Ich fand ihn unterhaltsam und wĂŒrde ihn mir auch noch mal ansehen, von daher gebe ich eine 2-

P.S.: Ich bin mal auf die ganzen Oscar Nominierungen gespannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: #889 J. Edgar
BeitragVerfasst: 2012-01-06 9:05 
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mySneak Connoisseur

Registriert: 2009-03-16 23:59
BeitrÀge: 90
War ja recht liebevoll ausgestattet, und anfĂ€nglich dachte ich auch noch "tolle Maske", aber mit der Zeit gingen mir die starren GesichtszĂŒge von Leo und insbesondere von Armie Hammer auf die Nerven. Gab's in den 60ern schon Botox-Mißbrauch?

Als "Gute Unterhaltung" kann ich den Film nicht unbedingt bezeichnen, ich hab mich mit zunehmender FilmlĂ€nge immer mehr gelangweilt. Die ErzĂ€hlung per Rahmenhandlung "Eddie diktiert seine Memoiren" fĂŒhlte sich unbeholfen und steif an, um die Episödchen aneinanderzukleistern, qualitativ insofern in der Tat nicht was ich von Clint erwarten wĂŒrde...

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 Betreff des Beitrags: Re: #889 J. Edgar
BeitragVerfasst: 2012-01-17 20:04 
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mySneak.de Team
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Registriert: 2002-10-06 14:10
BeitrÀge: 1075
Wohnort: Hamburg
Hallo allerseits,
dann etwas verspĂ€tet auch noch ein kurzer Kommentar von mir zu "J. Edgar" - ich gebe dem Film eine 3+, weil er gut geschauspielert und ausgestattet ist und auch grundsolide und durchaus nicht langweilig erzĂ€hlt wurde. Allerdings möchte ich das Lob fĂŒr die Ausstattung nicht auf die Maske ausdehnen, denn sowohl DiCaprio als auch Hammer sehen auf alt geschminkt/maskiert einfach fĂŒrchterlich aus. Und fĂŒr eine bessere Gesamtbewertung ist mir der Film letztlich auch zu beliebig in der Handlung, die eine klare Linie vermissen lĂ€ĂŸt.

Clint Eastwoods Hoover-Biopic ist einer dieser Filme, bei denen das Hin- und Hergespringe zwischen verschiedenen Zeitebenen keinen ĂŒbergeordneten Zweck zu erfĂŒllen scheint und die meiste Zeit eher stört. Nur an wenigen Stellen lĂ€ĂŸt "J. Edgar" durchblicken, daß die eine Zeitebene die andere erlĂ€utern oder untermauern soll, meist wirkt es beliebig und ziemlich kĂŒnstlich, wie von einer Epoche zur nĂ€chsten gewechselt wird.

Diese Beliebigkeit erstreckt sich auch auf die Auswahl der Episoden aus Hoovers Vergangenheit. Es ist durchaus clever, den Film quasi aus seinem Blickwinkel zu erzĂ€hlen und damit seine Aussagen und Kommentare immer wieder in den Kontrast zum Gezeigten zu setzen; nicht nur ist das wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, beim Zuschauer ĂŒberhaupt Sympathien fĂŒr den langjĂ€hrigen FBI-Chef zu erwecken, es hilft auch, die mutmaßlichen GedankengĂ€nge Hoovers ein bißchen nachzuvollziehen. Allerdings reißt der Film große LĂŒcken in die Karriere seiner Titelfigur und reduziert anderes - z.B. Hoovers Machtspiele mit den Kennedys - auf ein oder zwei kurze Dialoge. So lĂ€ĂŸt sich Hoovers Einfluß auf ein halbes Jahrhundert amerikanischer Politik und Gesellschaft anhand des Films nur erahnen, aber nicht wirklich nachvollziehen.

Trotzdem sind alle wesentlichen Rollen sehr stark besetzt, das Drehbuch besitzt dank Mitwirkung von Aaron Sorkin ("West Wing", "The Social Network") eine hohe DialogschĂ€rfe, und DiCaprios hektisches, fast gehetztes Schauspiel lĂ€ĂŸt den Film auch in ĂŒber zwei Stunden nicht langweilig werden. FĂŒr eine Zwei oder Eins erwarte ich da aber einfach mehr.

Gruß
Kasi Mir

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