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 Betreff des Beitrags: #941 The Impossible (2012)
BeitragVerfasst: 2013-01-15 1:26 
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mySneak.de Team
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Diesmal lief in der Sneak also "The Impossible", eine 'wahre Geschichte' √ľber eine Familie in den Wirren des 2004er-Tsunamis. Wie man auf der [Movies]-Seite sehen kann, war ich nicht v√∂llig √ľberzeugt von dieser Darstellung der Ereignisse, aber was gilt schon meine Meinung? Hier ist Eure gefragt, die ihr einfach als Antwort auf diesen Beitrag hinterlassen k√∂nnt.

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 Betreff des Beitrags: Re: #941 The Impossible (2012)
BeitragVerfasst: 2013-01-15 9:29 
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Master of Ceremonies
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Nit möööööglich!

Das wollte ich gegen Ende immer wieder laut rufen, dachte aber, dass nicht gen√ľgend Leute das erkannt h√§tten, so what...

Der Beginn war ja sehr gut gelungen, Sch√ľttelkamera, wo es auch mal passt und wie man die Tsunamikatastrophe bildlich nachgestellt hat, war schon erschreckend und beeindruckend. Dann kam immer mehr Kitsch und Pathos dazu (nein, das ist kein Feta Produkt!) und dann ein pl√∂tzlicher Handlungsschwenk, von mum und son zu dad und sons - nett gedacht, aber irgendwie zu pl√∂tzlich und dadurch zu holprig. Schauspielerisch kann man in solchen Rollen nicht wirklich gl√§nzen, Scream Queen Awards h√§tten sowohl die Naomi als auch der Ewan verdient - aber auch nur, wenn als Gewinnkriterium der Nervfaktor stark gewertet wird. Lediglich der √Ąlteste, Lucas hat mMn eine starke Leistung abgeliefert, irgendwie war er auch die Hauptrolle. Das Ganze nahm dann seinen negativen H√∂hepunkt in der Wiedervereinigung und der fast mysteri√∂sen Heilung der Mutter (zumindest sah es aus), was mir den Film ganz sch√∂n vermiest hat. Ich hab hier irgendwo "nett" geschrieben, das w√§r in der Bewertung eine 3 - klingt nett und wegen der gelungenen Katastrophendarstellung auch irgendwie passend... Also: 3.

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Peace, Roughale (aka Roughoul or AROHYOUGEEAGEAYELEE)

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 Betreff des Beitrags: Re: #941 The Impossible (2012)
BeitragVerfasst: 2013-01-15 11:08 
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mySneak Apprentice

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Ich dachte zuerst: Wenn man einen Film √ľber den Tsunami macht, warum dann nicht √ľber die Eingeborenen, sondern √ľber irgendwelche versnobbten Touris. Das hat mich die ganze Zeit √ľber gest√∂rt. Die Menschen, die wirklich ALLES verloren haben (Haus, Familie, Freunde) werden nur nebenbei mal gezeigt, aber die wei√üen Touristen sind die wahrhaft tragischen...
DIe Wackelkamera wurde f√ľr meinen Geschmack zu oft eingesetzt. In der ersten Reihe hab ich √∂fters die Augen zu machen m√ľssen, um Kopfschmerzen zu vermeiden. Ich wei√ü, bei Filmen muss gespart werden, aber ein Stativ kann doch nicht sooo teuer sein.
Den Wechsel von Mutter zum Vater fand ich ganz gut gelungen. Geschichte der Mutter war großteils erzählt und beim Vater ist anscheinend nicht so viel passiert. Die Wunderheilung der Mutter war... naja, angeblich ist es eine wahre Geschichte und ich bin kein Arzt um das beurteilen zu können. War am Ende ja immer noch schwach, nur mal gewaschen ;) Schauspieler waren auch gut, es wurde ja nicht nur geschrieen, lieber Rafael
Alles in allem eine 2-

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 Betreff des Beitrags: Re: #941 The Impossible (2012)
BeitragVerfasst: 2013-01-15 11:39 
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Master of Ceremonies
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Registriert: 2002-10-07 14:51
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DrManhatten hat geschrieben:
... Schauspieler waren auch gut, es wurde ja nicht nur geschrieen, lieber Rafael
Alles in allem eine 2-


Fand ich aber alles nicht √ľberragend und warum die Naomi f√ľr eine Oscar nominiert wurde, weiss ich nicht, die hat geschrien und im bett gelegen - kann ich auch ;) Aber der Film ben√∂tigt auch nicht wirklich ein √ľberragendes Schauspiel, das war nicht wirklich kritisch gemeint und das mit dem Oscar war mir beim Schreiben heute morgen noch gar nicht bewusst...

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 Betreff des Beitrags: Re: #941 The Impossible (2012)
BeitragVerfasst: 2013-01-16 23:15 
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mySneak Connoisseur

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Beiträge: 90
Based on a true story....
√úbersetzt: Wir trauen unseren Drehbuchschreibern keine Ideen zu.
Familie wird durch Katastrophe getrennt, irren rum, finden sich wieder, Happy End, Klappe.

Die tr√§nenselige "Story" wurde dann mit vielviel Bildern auf Filml√§nge aufgeblasen. Nat√ľrlich mit Hauptpersonen mit denen man sich identifizieren kann, Familie McGregor/Watts. Ich finds ein wenig eklig, wenn ich mir nur ansatzweise vorstelle was in Bandar Aceh passiert ist, in Fukushima, ....
Pietät ist ein Fremdwort.

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 Betreff des Beitrags: Re: #941 The Impossible (2012)
BeitragVerfasst: 2013-01-17 1:42 
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mySneak Connoisseur

Registriert: 2010-07-29 22:10
Beiträge: 78
Wohnort: Hamburg
Was bitte sch√∂n ist das f√ľr ein Drama, wo s√§mtliche Hauptpersonen √ľberleben? Hat Disney noch ein paar Mill√∂nchen √ľbrig gehabt und hat gleich mal alle 'based on a true story' drehb√ľcher gekauft? Das ist genauso l√§cherlich wie Flight 93.
Wie schon angemerkt, h√§tten mich eher die Einheimischen interessiert, die so ziemlich alles verloren haben, und nicht irgendwelche Reichen Amerikaner die einfach zur√ľck in die Heimat fliegen, frei nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn.
An sich h√§tte ich insgesamt mehr von 'Not schwei√üt zusammen' gesehen. Die Familienmitglieder haben sich ja alle nur um sich gek√ľmmert, die hilfreiche Hand der anderen ausgenutzt.
Die Oscarnominierung f√ľr Naomi Watts kann ich nicht nachvollziehen. Da h√§tte man dem Ring in den Herr der Ringe Teilen auch eine Nomminierung f√ľr geben k√∂nnen. Der hat seine Aufgabe auch perfekt erf√ľllt.
Kamera fand ich super. Vor allem w√§hrend der Tsunami gew√ľtet hat war die Wackelkamera sehr passend.
Was das Stativ angeht, war daf√ľr wohl nicht mehr soviel Geld √ľbrig weil das lieber in einen Hubschrauber gesteckt wurde, zumindest schien der Regisseur eine sehr gro√üe Vorliebe f√ľr Luftaufnahmen zu haben (oft waren diese Aufnahmen jedoch komplett ohne irgendeinen Wert, sonder anscheinen einfach nur weil mans kann).
Viele Szenen wirkten konstruiert um den Film k√ľnstlich in die L√§nge zu ziehen (das hin und her im Krankenhaus wo alle st√§ndig aneinander vorbeilaufen etc.).
die Schlußszene erinnerte mich sehr stark an das Ende vom ersten Jurassic Park, bloß das es dort ehrlicher wirkte.
selbst mit gutem Gewissen kann ich dem Film nicht mehr als eine 3- geben.

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