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 Betreff des Beitrags: #961 Olympus Has Fallen
BeitragVerfasst: 2013-06-03 22:32 
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mySneak Connoisseur

Registriert: 2009-03-16 23:59
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Jaja nicht nur die Nordkoreaner können trashige Propagandavideos drehen, Hollywood kanns noch besser. Gewohnt einfallsfreie Story, teflonglattes Drehbuch, drei Monate Vollauslastung fĂŒr das Kunstblut- und Gehirnmasse produzierende Gewerbe...
Was fĂŒr ein schwurbeliger peinlich-pratriotöser Splatterscheiß.
Da lacht das NRA-Herz, wenn doch nur die White-House-Rentnerbesucherinnen ihre Wummen dabei gehabt hÀtten, dann wÀre das alles nicht so gekommen!

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 Betreff des Beitrags: Re: #961 Olympus Has Fallen
BeitragVerfasst: 2013-06-03 22:45 
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mySneak Novice

Registriert: 2011-02-22 11:04
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YIPIEKAYEAH MOTHERFUCKER
um den Film perfekt zu machen, hĂ€tte nur noch Bruce mit im Fahrstuhl nach unten fahren mĂŒssen!
ansonsten Philipp Rösler als Oberschurke, was will man mehr
Spoiler:
dazu die ganze riege an Schauspielern die eigentlich in jedem verschissenen Film irgend eine Rolle haben(hatte Freeman eigentlich auch einen auftritt in Schindlers Liste

gut natĂŒrlich war die Story eher naja ÀÀÀh ok, ABER war die Story in Stirb Langsam gut?
und Gewaltverherlichung gehört nun mal zu so einem nicht ganz ernsten Actionfilm
war ein feiner Film
hÀtt sich hangover mal ne scheibe abschneiden können: so wird ne Komödie gemacht

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 Betreff des Beitrags: Re: #961 Olympus Has Fallen
BeitragVerfasst: 2013-06-03 23:00 
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mySneak Connoisseur

Registriert: 2009-03-16 23:59
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schunder13 hat geschrieben:
und Gewaltverherlichung gehört nun mal zu so einem nicht ganz ernsten Actionfilm

Da war null Ironie, komplett humorfrei. Da ist eben der Unterschied zu Die Hard++: wo Bruce augenzwinkert, versenkt Gerry zum nten Mal sein Messer in einem SchÀdel. Boring.

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 Betreff des Beitrags: Re: #961 Olympus Has Fallen
BeitragVerfasst: 2013-06-03 23:10 
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mySneak Novice

Registriert: 2011-02-22 11:04
BeitrÀge: 17
Bruce schießt halt lieber

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 Betreff des Beitrags: Re: #961 Olympus Has Fallen
BeitragVerfasst: 2013-06-03 23:34 
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mySneak Aficionado

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IMHO: Heißer AnwĂ€rter auf die Goldene Himbeere

Beste Szene ever...
Spoiler:
Dass die EntschĂ€rfung der Atomraketen an dem super sicheren Passwort scheitert. HĂ€tte man sich die MĂŒhe mal fĂŒr die Aktivierungskennwörter gemacht.
BTW: Sicherheitskennwörter die per Bruteforce geknackt werden können?!? WTF? Naja, war halt irgendwie fĂŒrs Drehbuch notwendig.
Genauso wie diese Wunderwaffe, die urplötzlich auf dem White House steht und alle Hubschrauber runter ballert...
Seriously?


Also um es kurz zusammen zu fassen:
  • Actions, Wumms, Bumms: 1+ mit Sternchen
  • Story: Äh wie meinen? 4-
  • Pathos: U S A, U S A ! ! ! 6-
  • Logik: Egal, brauchen wir nicht... wir haben doch U S A! Und Flaggen! In Zeitlupe!

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 Betreff des Beitrags: Re: #961 Olympus Has Fallen
BeitragVerfasst: 2013-06-04 10:52 
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WUMMMS, KRACH und GGGRRRROINK hatte ich in der O2 World auch, ich denke, ich habe also nichts verpasst ;)

_________________
Peace, Roughale (aka Roughoul or AROHYOUGEEAGEAYELEE)

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 Betreff des Beitrags: Re: #961 Olympus Has Fallen
BeitragVerfasst: 2013-06-11 16:30 
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mySneak.de Team
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Ich habe mich bei „Olympus has Fallen“ fast zwanzig Jahre jĂŒnger gefĂŒhlt – denn das Werk von Antoine Fuqua (dessen „Training Day“ ich immer noch total ĂŒberschĂ€tzt finde) ist ein RĂŒckfall in die Actionfilme der Mitneunziger des letzten Jahrhunderts, die einen hanebĂŒchenen Plot ohne RĂŒcksicht auf Verluste durchziehen. Dabei beschrĂ€nkt sich der Humor auf Oneliner beim oder nach dem Abmurksen von Guten bzw. Bösen, die Rahmenhandlung selbst wird total ernst genommen. Ich dachte eigentlich, solche unironischen Werke seien in etwa mit „Sudden Death“ (seinerzeit auch ein Sneakfilm!) ausgestorben. Trotzdem kann ich Fuqua und seinen durchaus talentierten Darstellern dafĂŒr nicht mehr als eine Vier geben, dafĂŒr ist der Film einfach zu doof.

An den Schauspielern liegt es dabei wirklich nicht, denn hier hat man sich durchaus nicht lumpen lassen. Aaron Eckhart, Morgan Freeman und Melissa Leo sind eigentlich ĂŒber jeden Zweifel erhaben, auch Gerard Butler, Angela Bassett, Radha Mitchell und Dylan McDermott haben (trotz mancher Ausrutscher in ihre Vita) schon mehrfach unter Beweis gestellt, daß sie nicht nur ausdruckslose KleiderstĂ€nder sind, sondern tatsĂ€chlich schauspielern können. Das hilft hier allerdings nicht, denn das Drehbuch von zwei Neulingen vermag nicht viel mehr, als die Klischees vergleichbarer Actionfilme der 1990er aneinanderzureihen und im Zweifel einfach mal wild drauflosballern, -schlagen und -stechen zu lassen. Das schraubt den Materialverbrauch in beeindruckende Höhen, lĂ€ĂŸt aber fĂŒr Charakterzeichnung wenig Raum. Überhaupt ist bereits die PrĂ€misse, daß Nordkoreaner mit dieser Menge an Waffen einfach das Weiße Haus ĂŒberrennen und alle wichtigen Leute ausschalten oder gefangennehmen, ziemlich unglaubwĂŒrdig. Daß sich die USA – hier in Gestalt von Freemans Kongress-Sprecher Trumbull – so einfach erpressen ließen, obwohl mehrmals im Film genau dies wortreich ausgeschlossen wird, macht die Sache nicht realistischer.

Aber die Ein-Mann-Armee in Gestalt von Butlers Mike Banning kann natĂŒrlich alle Bösewichte ausschalten, die entweder just bei seinem Auftritt das Zielen verlernen oder sich schön der Reihe nach zur Verwurstung anstellen. So muß der Film zum Aufrechterhalten einer gewissen Spannung dann noch eine Doomsday-Maschine erfinden, die – als automatische Absicherung gedacht – trotzdem einen FĂŒnf-Minuten-Countdown eingebaut hat, und deren Code man in ein paar Stunden knacken, aber nicht einfach Ă€ndern oder deaktivieren kann. Ja, sicher...

Die Blödheiten, die die verschiedenen Protagonisten von „Olympus has Fallen“ im Laufe von 110 Minuten zusammenbekommen, wĂŒrden zur ErlĂ€uterung vermutlich mehr als 110 Minuten benötigen; das will ich aber niemandem antun und deswegen nur noch kurz anmerken, daß Gerard Butler seine Sache als Ersatz-McClane ganz ordentlich macht und die stĂ€ndigen KĂ€mpfe zwar nicht wirklich originell sind, aber zumindest das Tempo leidlich oben halten. Ansonsten kann man sich als EuropĂ€er noch ĂŒber einige ĂŒberpatriotische Momente des Films amĂŒsieren. Wer allerdings nicht unbedingt schonmal eine zerschossene US-Fahne in Superzeitlupe fallen sehen wollte, kann auf den Besuch von „Olympus has Fallen“ trotzdem gut Gewissens verzichten.

Gruß
Kasi Mir

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