Hallo allerseits,
also ein weiteres Musik-Biopic – das Richard Linklater und Team nach Briefen erschaffen hat, die Mr. Hart hinterlassen hatte – man kann erkennen, daß die Vorlage keine durchgehende Story hat und so haben Hawke, Linklater & Co. ein Kammerspiel erschaffen, das den „wahren“ Lorenz Hart – von dem abseits von seinen Briefen und seiner Musik wenig erhalten geblieben ist – in einer Hotelbar am Abend der Uraufführung von „Oklahoma!“ (an deren Erschaffung er gar nicht beteiligt war) wiederaufleben läßt und ihn als sexuell fluiden Künstler mit einer fatalen Neigung zum Alkohol porträtiert. Das ist – vor allem dank Hawkes Schauspiel – durchaus unterhaltsam, aber ich glaube nicht, daß mir der Film Hart irgendwie nähergebracht hätte. So gesehen war der Film recht amüsant, aber auch etwas schwafelig, und optisch und erzählerisch nicht besonders beeindruckend (fast der ganze Film spielt nur in dieser Hotelbar). Mehr als eine „3-“ kann ich dafür nicht vergeben, auch wenn mir Hawkes Schauspiel gefiel.
Gruß
Kasi Mir
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